Benelli TreK-Konzeptvergleich in den Cevennen/Südfrankreich… oder „aller guten Dingen sind Drei“! Mindestens DREI Volltreffer muss man landen, wenn ein Motorradurlaub so richtig Spaß machen soll:
1. Du brauchst die richtigen Mopeds unterm Hintern!
2. Das gewählte Ziel sollte mit toller Landschaft, prima Bikersträßchen und mit Traumwetter aufwarten!
3. Die Unterkunft muss einen hohen Wohlfühlfaktor haben! Um es vorweg zu nehmen, Peter und ich haben auf unserer diesjährigen Tour diesen Volltreffer gelandet. Aber nun alles schön der Reihe nach.
1. Die Bikes Benelli hat im letzten Jahr die Motorradwelt mit dem Funbike TreK, als direkter Konkurrent zur Triumph Tiger, überrascht. Ende 2007 wurde dann sogar noch eine hochbeinige Variante mit dem Beinamen Amazonas auf den Markt gebracht. Diese beiden Mopeds wollen wir auf geeignetem Terrain, den südfranzösischen Cevennen – bekannt für seine einsamen verwinkelten Sträßchen, die aber viel Grip aufweisen, auf ihren jeweiligen individuellen Einsatzbereich testen. Herzlichen Dank an Roland März, dem deutschen Generalimporteur aus Ettlingen und seinem Team, für die Bereitstellung der Testbikes!
Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole – die italienischen Designer haben’s einfach drauf! Das geniale Spiel mit Ecken und Kanten fängt bei beiden Motorrädern an der aggressiven Verkleidung an, setzt sich über den Tank mit hervorragendem Knieschluss fort und hört bei der extravaganten hinteren Stahlrohrschwinge noch lange nicht auf. Hoch und mächtig steht die gelbe Amazonas auf dem Seitenständer – ihre grüne Schwester duckt sich fast schon etwas verschämt neben ihr. Kein Wunder, ist das Funbike zwar mit fetter Bereifung auf Gussfelgen in der Größenordnung 120/70/17 vorn und 180/55/17 hinten unterwegs, die schmaleren Speichenräder der Reiseenduro-Schwester, auf denen der feinstollige Metzeler Tourance aufgezogen ist, bauen in der Ausführung 110/80/19 und 150/70/17 ungleich höher. Zudem wuchsen die Federwege auf 175 mm vorn und 180 mm hinten an (TreK 160/145mm). Dies schlägt sich natürlich auch in der Sitzhöhe nieder. Während man auf der TreK auch schon recht weit oben auf 840 mm Platz nehmen darf, thront der Pilot auf der Amazonas auf fast 90 Schwindel erregenden Zentimetern. Jedoch alles kein Grund zur Panik – durch die vorn schmal zulaufende Sitzbank fällt der Spreizwinkel der Beine sehr moderat aus, so dass auch „Nichtriesen“ ohne Angst vor dem nächsten Ampel-Stopp die Fahrt, zumindest auf der TreK, genießen können. Auf der hochbeinigen gelben Schönheit sollte aber schon die Größenangabe von mindestens 180 cm im Personalausweis stehen, zumal durch den hoch bauenden Dreizylinder der Schwerpunkt ziemlich weit oben angesiedelt ist. Weiter unterscheiden sich die Schwestern durch eine trendige 320er Wave-Doppel-Scheiben-Bremse (Amazonas) gegenüber der herkömmlichen Brembo-Anlage der TreK in der gleichen Dimension.
Das Triebwerk hat in der jüngeren Vergangenheit schon des Öfteren polarisiert. Ganz egal, ob es in der Tornado, der TNT oder in der TreK verbaut wurde. Den positiven Aspekten (brachialer An- bzw. Durchzug, lineare Leistungsentfaltung oder geringe Lastwechselreaktionen) standen die Kritikpunkte „ruppige Gasannahme“, „Aussetzer im unteren Drehzahlbereich“ sowie der „monströse Durst“ gegenüber. Benelli hat reagiert und auch aufgrund der strengeren Abgasvorschriften nach Euro 3 das Mapping der Einspritzanlage mehrfach überarbeitet. Unsere Testbikes sind mit der neuesten Version bestückt.
Nach dem Druck auf den Starterknopf (Startverhalten tadellos – sowohl im kalten wie auch im warmen Zustand) ist zuerst einmal alles vergessen – die Sinneswahrnehmungen konzentrieren sich vollkommen auf DAS OHR!
Wie eine gereizte Großkatze faucht der Triple infernalisch, rotzig, und animalisch röhrt der Sound aus der Underseatanlage. Bei unseren Fahrten durch die kleinen Cevennen-Dörfer werden uns später die Pastis-Genießer im Straßencafe ungläubig nachschauen, den Boule spielenden Rentnern purzeln die Kugeln aus den Händen und der gemütliche Francois reißt vor der Bäckerei fasziniert die Arme in die Luft, so dass sein darunter geklemmtes Baguette auf der Straße landet!
Wie ein Stier schieben die beiden Italienerinnen schon ab 2500 U/min an. Überspringt der Drehzahlmesser dann die 4000er Marke, schnellen sie wie eine Kobra beim Zustoßen nach vorne. Wobei, allerdings subjektiv gesehen, die „kleine Grüne“ den etwas agileren Eindruck macht. Bei stark 9000 Umdrehungen ist dann Schluss und der Triple riegelt ab. Dabei flutschen die Gänge wunderbar präzise und leicht durch das Getriebe. Einziges Manko: Vor allem der erste Gang ist viel zu lang übersetzt. So sind enge Serpentinen nur mit schleifender Kupplung zu durchfahren. Schade eigentlich, schließlich braucht kein Mensch eine theoretische Höchstgeschwindigkeit von 255 km/h.
Teilerfolge können zumindest dem geänderten Mapping zugeschrieben werden. Von Aussetzern keine Spur mehr. Nach wie vor ist aber eine sensible Gashand gefordert. Nach ein paar Tagen Eingewöhnungszeit haben wir unsere wilden Mustangs aber ganz gut im Griff. Und wie es sich für echte Wildpferde gehört, wollen sie von der Leine gelassen werden. Und siehe da: Unter Zug machen sie am meisten Laune. Im mittleren Drehzahlbereich am Ausgangpunkt der Kurve den Hahn gespannt – fahrerische Höchstgenüsse, und das im grün-gelben Parallelflug! Nur in punkto Spritkonsum sollten die Techniker nochmals kräftig Hand anlegen. Zwar ist hier, vor allem bei gedrückter Power-Control-Stellung, schon ein spürbarer Fortschritt gegenüber früheren Modellen zu verzeichnen – zwischen 6 und 7 Litern auf 100 km sind aber nach wie vor keine Vorzeigewerte!
Über jeden Zweifel erhaben zeigt sich das vorn wie hinten voll einstellbare Fahrwerk. Ob nagelneue Route National mit Flüsterbelag oder Flickenteppich Marke „Hagelschaden“ – die Benellis bügeln alles weg. Konzeptbedingt bietet die Amazonas die größeren Komfortreserven, während die „normale“ TreK ihre TnT-Gene nicht verleugnen kann und will! Dafür lässt diese sich, trotz breitem Hinterrad-Schlappen, schneller und präziser von einer Biegung in die andere werfen. Der Amazonas macht hier ihr bauartbedingt hoher Schwerpunkt zu schaffen: Sie wirkt bei langsamer Fahrt und beim Rangieren etwas kippelig.
Viel Lob gebührt auch den Vorderrad-Bremsen. Fein zu dosieren mit der nötigen Griffigkeit verrichten sie ihren Dienst. Vorsichtig sollte man aber mit dem Bedienen der hinteren Scheibe sein. Diese beißt so extrem giftig zu, dass man sich beim Zulangen mit harter Hand auf ein quer stehendes Heck einstellen sollte.
Abschließend noch ein Wort zur Ergonomie: Perfekt! Abgesehen davon, dass beide recht große Bikes sind und wie schon erwäht, eine gewisse Körpergröße beim Piloten voraussetzten – die Sitzposition passt wie angemessen. Der Knieschluss ist grandios und die aufrechte Haltung hinter dem breiten Lenker fordert die Kilometer geradezu heraus. Nur das Sitzkissen dürfte etwas großzügiger gePOlstert sein und von der Sozia wird aufgrund des schmalen Plätzchens eine gehörige Leidensfähigkeit verlangt. Vorteil: Die Sitzheizung ist durch den direkt darunter verlaufenden Auspuff serienmäßig. Nachteil: Diese lässt sich nicht abschalten!
Fazit: Mit den beiden TreK-Modellen bewegt sich Benelli in die richtige (Kunden)-Richtung! Bequeme alltagstaugliche Bikes mit hohem Fun- ja fast schon Suchtfaktor!
Pluspunkte sind das gelungene Design mit gehörigem Alleinstellungsmerkmal (habe mich nach dem Abgeben der Bikes so lange umgedreht, bis diese nicht mehr zu sehen waren!), die verkrampfungsfreie Wohlfühlsitzposition auch auf langen Touren, das „Tier von einem Motor“, welches unter Zug gefahren unzählige Glückshormone freisetzt und sich dabei noch den akustischen Weltmeistertitel sichert, das komfortabel-sportliche Fahrwerk mit den feinen Vorderbremsen. Verbesserungspotential ist nach wie vor beim Durst des Dreizylinders vorhanden. Die hart-nervöse Gasannahme gehört natürlich auch dazu, sowie die etwas zu harte Sitzbank und die fummelige Scheibenverstellung der Verkleidung. Tourenfahrer würden sich zudem über ein paar Gepäckhaken oder eine Gepäckbrücke freuen.
Im Verarbeitungsfinish haben die Italiener einen guten Job gemacht. Bequeme Sportliebhaber (damit meine ich nicht die Sportschau-Zuschauer), die es gerne mal richtig krachen lassen, ohne dabei einen Bandscheibenvorfall zu riskieren und die ihre Muckis in Form fetter Bereifung gerne zur Schau stellen, darf man gerne die „kleine“ TreK empfehlen. Wer auf äußere Größe Wert legt, diese selbst aufweisen kann (zumindest in Zentimetern!) und Gefahr läuft, bei der Ausfahrt mit seinen GS-Freunden auch mal etwas Schotter unter die Räder zu bekommen, dem sei die Amazonas ans Herz gelegt. Schon deshalb, weil er das italienische Riesenteil dann vor eine GS stellen kann und diese dahinter fast vollkommen verschwindet (Optisch macht sie dagegen ja sowieso keinen Stich)!
2. Die Tour “Links liegen lassen” – das hat eigentlich niemand verdient. Schon gar nicht ein Landstrich in Frankreich, der eine unglaubliche Naturvielfalt aufweisen kann: die Cevennen. Trotzdem lassen die Urlaubsblechlawinen, die sich alljährlich zur Ferienzeit gen Süden wälzen, dieses Mittelgebirge mit seinen tief eingegrabenen Schluchten meistens „links liegen“ (vom Blick auf die Landkarte aus gesehen) und breiten sich in der Provence oder an der Cote d’ Azur aus. „Gut so“, denken sich Peter und ich, als wir auf den Test-Benellis zu unseren Entdeckungstouren in die Gebirgszüge der Cevennen (im Jahr 1970 zum Nationalpark erklärt) und an die benachbarte Ardeche-Schlucht starten.
Unmöglich kann ich nun nachfolgend die vielen kleinen und einsamen Sträßchen nennen, die wir in einer Woche unter die Räder genommen haben. Deshalb möchte ich mich nun auf die zusammenfassenden Highlights konzentrieren.
Pont d’ Arc – wer kennt ihn nicht, den berühmten Natursteinbogen, der im nord-westlichen Eingang zur Ardeche-Schlucht den Fluss überspannt. Auf unzähligen Kalenderfotos oder in Bildbänden ist er abgebildet, doch nichts dergleichen kann einen Live-Besuch dort ersetzen. Nachdem ich beim „Chief“ des angrenzenden Campingplatzes meinen Presseausweis zücke, öffnet uns dieser sogar die Schranken für ein paar Exklusiv-Fotos mit den Bikes davor. Normalerweise sieht man hier aufgrund der vielen Schwimmer und bunten Kanus das Wasser fast nicht mehr. Heute ist es aber am frühen Morgen noch angenehm ruhig. So kommt maximaler Fahrspaß beim Kurvenschwingen entlang der Schlucht auf. Eine atemberaubende Szenerie tut sich beim Blick von den Aussichtsterrassen auf. Am Fuße der zum Teil über 400 m hohen Felswände windet sich die Ardeche durch den von ihr selbst geschaffenen Canyon. Am südöstlichen Ende biegen wir bei St. Martin zum Hochplateau „des Gras“ ab. Ein eigenartiger würzig-süßer Duft steigt in unsere Nasen. Lavendel, die Pflanze der Provence, blüht auch hier in ihrer violetten Pracht. Nürburgring-Feeling kommt auf der Bergabpassage der D4 von St. Remeze nach Vallon Pont-d’Arc aufgrund der genialen Straßenführung und des hervorragenden Grip-Belages auf. Nur einer von vielen Abschnitten, wo Straße und Benellis den sofortigen Wunsch auf „Noch mal!“ wecken.
Balacuz und Labeaume, zwei für die Region typische Bilderbuchdörfchen an Ardeche bzw. Beaume gelegen, mit allem was so dazu gehört: Weinüberwucherte Natursteinhäuser, die am Felsen kleben oder darauf thronen, ein von Platanen beschatteter Hauptplatz mit ein paar netten Restaurants oder Cafes und natürlich die Boule spielenden Rentner, die die innere Ruhe gepachtet zu haben scheinen.
Leider reicht uns die Zeit nicht mehr für einen Besuch der wunderschönen Grotte Aven d’Orgnac, südlich der Ardeche gelegen, da wir noch einige Kilometer zu einem der berühmtesten Bauwerke in Frankreich abzuspulen haben – der Aquäduktbrücke Pont du Gard, die im Jahr 1985 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Die 49 m hohe Brücke mit ihren drei Etagen war Teil einer fast 50 km langen Wasserleitung, die die Römer voraussichtlich im Jahr 1 n. Chr. erbaut haben. Etwa 20.000 Kubikmeter Wasser flossen nach der Fertigstellung täglich in die Stadt Nimes. Eine bis heute ungeklärte Ingenieursleistung der Baumeister: Die gesamte Wasserleitung weist ein durchschnittliches Gefälle von 24 cm pro Kilometer auf. Auf die abendliche Lightshow mit Feuerwerk müssen wir leider verzichten, damit wir am nächsten Tag wieder früh aus den Federn kommen, um unsere Bikes durch den Nationalpark Cevennen galoppieren zu lassen.
Gerne würde ich all die genialen Pfade, die wir unter die Räder genommen haben, mit Namen nennen, das würde aber die Seitenkapazität des WHEELIE’s sprengen. So auch hier die Highlights: Die Route National N 106 zwischen Ales und Florac erweist sich als das „schnelle Band“, um Kilometer zu machen. Dabei kommt der Fahrspaß aber keinesfalls zu kurz. Kurve an Kurve reiht sich auf den gut 70 Kilometern bei phantastischem Straßenbelag aneinander. Wer es lieber einsam mag, der nimmt die nördlich davon verlaufende Departementstraße D 998 über Le Pont de Montvert. Von dort ist ein Abstecher über den 1541 m hohen Col de Finiels ein Muss. Langsam schlängelt sich die Straße nach oben. Vereinzelte Gehöfte liegen einsam in den Hügeln. Die Berghänge leuchten im satten Gelb des blühenden Ginsters. Wie auf der gesamten Fahrt, lassen sich die PKW, die einem begegnen, an den Fingern einer Hand abzählen. Diese Ruhe und Einsamkeit habe ich beim Biken auf öffentlichen Straßen in ganz Europa noch nie erlebt. Gott sei Dank ist Peter bei mir – sonst würde ich vermutlich noch als Eremit enden!
Südlich der Route National ein weiteres Pflichtprogramm: die Corniche des Cevennes, auch als Cevennen-Höhenstraße bekannt. Diese steht ihrem deutschen Pendant, der Schwarzwaldhochstraße, in nichts nach. Im Gegenteil, außer ein paar Schafen auf der Weide, ein paar gemütlichen „Alten“, die mit dem obligatorischen Baguette unter dem Arm durch ein Dörfchen spazieren und den vorbeiziehenden Bikern freundlich zuwinken, sowie zwei, drei Autos oder Motorrädern im Begegnungsverkehr, ist in dieser herrlichen Naturlandschaft nichts los. Von Florac führt eine Serpentinenstraße auf die Causse Mejean, einer Hochebene mit bunt blühenden Wiesen, stillen Wäldern und grasenden Schafsherden. Irgendwie erinnert mich diese Gegend an Schottland.
Steil führt die Straße dann hinab nach Cirque de St. Chely an der Tarn. Auch dieser Fluss hat im Laufe der Jahrtausende einen tiefen Canyon in die Landschaft gefressen. Vom Aussichtspunkt Point Sublime bieten sich überwältigende Ausblicke in die Tiefen der Schlucht. Im Gegensatz zur „Gorges de l’Ardeche“ ist hier aber eine Fahrt am Grunde der Schlucht möglich. Dabei gibt der Lauf des Flusses die Straßenführung vor – fürwahr ein genialer Straßen-Designer!
Ein weiteres Meisterwerk der Baukunst, und wie die Pont du Gard auch eine Brücke, gibt es bei Millau zu bewundern. Ein paar Jahre jünger, aber nicht weniger imposant: Das Viaduc de Millau, die höchste und längste Schrägseilbrücke der Welt, überspannt in einer Höhe von bis zu 342 m mit einer Länge von fast 2,5 Kilometern das Tarntal. Die vom britischen Stararchitekten Norman Foster gezeichnete Brücke schloss bei ihrer Eröffnung im Jahr 2004 das verkehrsreiche Autobahnnadelöhr zwischen Paris – Montpellier – Barcelona.
Tief beeindruckt werden wir auf einer Multimedia-Schau im Visitorcenter direkt unter der Brücke über die Entstehung des monumentalen Bauwerks informiert.
Durch den Canyon de la Dourbie treten wir auf, wie soll es auch anders sein, einsamen Straßen den Heimweg an. Einen Heimweg, auf dem auch diesmal die Anzahl der Kurven die Zahl der gesichteten Autos um ein Vielfaches übersteigt!
3. Die Unterkunft In der Ausgabe April 08 des WHEELIE’s habe ich ausführlich über das Biker-Domizil Mas de Vigneredonne berichtet. Deshalb nur soviel: Man(n/Frau) fühlt sich bei Lilo sofort wie zu Hause! Nach einer Woche Urlaub in dem herrlich im Kastanienwald gelegenen Natursteinhaus fällt uns der Abschied sehr schwer. Genial die mit Balken durchzogenen Zimmer, der einladende Essbereich mit gemütlicher Sitzecke und dazu gehöriger Bibliothek mit Bikerlektüre von Bildbänden, Reiseführern, Romanen bis hin zu den WHEELIE’s-Heften. Was Lilo dann abends noch, meist an selbst kreierten Leckereien, auf den Tisch zaubert, lässt Peter und mir jetzt noch das Wasser im Munde zusammen laufen und versetzt uns in kulinarische Ekstase! Und wie gesagt: Sämtliche Strecken wurden per „Briefing“ abends bei einem Schluck Rotwein oder beim Frühstück besprochen und auf Empfehlung von Lilo so gefahren.
Und das Schönste daran ist: Falsch abbiegen ist nicht möglich – denn die eine Straße ist so schön wie die andere!
Technische Daten und Messwerte Motor: wassergekühlter Dreizylinder-Reihenmotor, 1130 ccm, 125 PS Gewicht:voll getankt ca. 240 kg Sitzhöhe: 895 mm (Amazonas), 840 mm (Trek) V-Max.: ca. 240 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h ca. 3,5 sek.
Durchzug 60-100 km/h ca. 4,2 sek. 100-140 km/h ca. 4,5 sek.
Preis: 13.240 Euro (Amazonas), 12.240 Euro (TreK) inkl. Nebenkosten
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